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Zeit

Nimm meine Träume für bare Münze, schwelge in Phantasien
hab mich in dir gefangen, weiß nicht wie mir geschieht
wärm mich an deiner stimme, leg mich zur ruhe in deinen arm
halt mich nur ein bisschen bis ich schlafen kann.

Fühl mich bei dir geborgen, setz mein herz auf dich
will jeden Moment genießen, dauere ewiglich
bei dir ist gut anlehnen, glück im Überfluss
dir willenlos ergeben, find ich bei dir Trost.

Bin vor Freude außer mir, will langsam mit dir untergehen
kopflos, sorglos, schwerelos in dir verlieren
deck mich zu mit Zärtlichkeiten, nimm im Sturm, die nacht ist kurz
friedvoll, liebestoll, überwältigt von dir
schön dass es dich gibt.

Komm erzähl mir was, plaudere auf mich ein
ich will mich an dir satthören, immer mit dir sein
betanke mich mit leben, lass mich in deinem arm
halt mich nur ein bisschen, bis ich schlafen kann
halt mich, dass ich schlafen kann.

Ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll. Ich schwelge immer noch in erinnerungen an die vergangene, wunderschöne Woche...

8.4.07 13:00, kommentieren

Liebe

Das Wichtigste im Leben, ist lieben und geliebt werden. Beides zu Erfahren ist die Erfüllung aller Träume. Jemanden zu spüren, zu umarmen, jemanden zu küssen, ist das einzige Ziel im Leben. Man lebt nur, um zu begreifen, was Liebe ist, und das alles andere auf dieser Welt, alles Schreckliche, niemals gegen die Liebe asnkommt. <3

1 Kommentar 12.3.07 19:23, kommentieren

Freude

Ich freue mich unendlich auf Morgen. *strahl*

9.2.07 20:45, kommentieren

Der Tag an dem der Adler fliegen lernte

Die Evolution ist eine feine Sache. Alles ist von der Natur praktisch und wundervoll zugleich eingerichtet worden. Alles hat seinen Sinn, seinen Zweck, seine Bestimmung und Alles hat etwas, was dem anderen einen kleinen Schubs gibt um es vorran zu bringen und es so zu einem großen Ganzen werden läßt. Bei den Vögeln ist es ein besonders bemerkenswertes Schauspiel. Die Mutter schubst ihr Küken aus dem Nest damit es fliegen lernt. Damit es die Welt und alles Schöne was sich in ihr verbirgt betrachten kann. Weder díe Mutter noch das Küken denkt an das Risiko abzustürzen. Es fliegt in die große weite Welt hinaus ohne Bedenken, ohne Angst und es geniesst diese Freiheit. Eine wunderbare Einrichtung der Natur.

Damit wäre mal wieder bewiesen, dass wir Menschen eine absolute Fehlkonstruktion sind. Wir können nicht einfach fliegen, selbst wenn man uns aus dem Nest prügelt. Anstatt einfach die Flügel auszubreiten fallen wir lieber auf die Schnauze und ärgern und hinterher darüber. Immer und immer wieder. Leider.

So ging es mir jahrelang. Ich habe nie meine Flügel ausgebreitet, weil ich nicht mal wusste das ich welche habe. Ich habe mich oft gefragt an was das liegen könnte. Aus Angst zu fallen, die Freiheit wieder zu verlieren, den Boden unter den Füßen zu verlieren?

Vor 3 Wochen habe ich meine Flügel gefunden und wurde aus dem Nest geschubst. Ich kann nun endlich fliegen. Ich sehe diese Welt und alle ihre Wunder ohne Angst zu fallen. Ich fliege lächelnd mit dem Wissen aufgefangen zu werden.

In der Natur geht alles von selbst, nur Menschen brauchen manchmal Starthilfe.

Danke.

27.1.07 18:15, kommentieren

Abgründe I

Grade eben ging ich zur Tankstelle um noch eine nette, leicht verdauliche Abendlektüre zu erwerben. Ich ging also in diese schöne gelbe Stätte der überdeuerten Benzinpreise, suchte mir eine nette Zeitschrift für junge Frauen raus, bezahlte 2 Eoronen und trat den Heimweg an. Gemütlich in meinem Sessel angekommen blätterte ich mich so durch diese Zeitung. Was fand ich: halbnackte, schlecht gekleidete, total überschminkte Frauen (oder solche die es mal waren) die Kleidungsstücke zum Preis eines Kleinwagens trugen, seltsame Beauty-Tipps und mein neues Unwort:

More-Nights-Stand

Nein, es reicht nicht das angepriesen wird, wie toll es doch ist in möglichst kurzer Zeit sich mit möglichst vielen männlichen Wesen zu paaren. Nein, jetzt scheint es auch noch 'In' zu sein sich öfter vom Gleichen benutzen (ja, ich schreibe 'benutzen'!) zu lassen. Es scheint wirklich im Trend zu sein, sich als Frau benutzen zu lassen, sich auf das Wesentliche reduzieren zu lassen und das auch noch mit dem guten Gefühl  im Trend zu liegen, zu tun. Beziehungen und Liebe sind out. Großartig. Zum Glück interessiert mich Mainstream nicht.

Hallo, in was für einer Welt leben wir eigentlich?

2 Kommentare 16.1.07 20:35, kommentieren